Hoher Turm aus goldenen Pfannkuchen-Spaghetti auf dunklem Keramikteller mit Puderzucker, Erdbeeren und Blaubeeren
Hoher Turm aus goldenen Pfannkuchen-Spaghetti auf dunklem Keramikteller mit Puderzucker, Erdbeeren und Blaubeeren
Frühstück

Pfannkuchen-Spaghetti

25 Min.
4 Portionen
Einfach
Zum Rezept Kurzrezept

Kennst du schon Pfannkuchen-Spaghetti? Klassischer Pfannkuchenteig wird durch eine Spritzflasche in dünnen Strängen ausgebacken und sieht aus wie Pasta. In nur 25 Minuten steht dieses kreative Frühstück auf dem Tisch.

Einleitung

Pfannkuchen-Spaghetti sind das kreativste Frühstück, das ich seit Langem ausprobiert habe. Klassischer Pfannkuchenteig wird einfach durch eine Spritzflasche in dünnen Strängen in die heiße Pfanne gedrückt und sieht am Ende aus wie ein Teller Pasta. Klingt verrückt? Ist es auch, aber es funktioniert fantastisch und schmeckt genauso gut, wie es aussieht.

Das Besondere an diesem Gericht: Du brauchst weder besondere Zutaten noch viel Erfahrung in der Küche. Der Teig ist ein ganz normaler Pfannkuchenteig, nur etwas flüssiger als gewohnt. Die Magie steckt in der Spritzflasche, die aus dem simplen Teig filigrane Stränge formt. Goldbraun ausgebacken und auf dem Teller aufgedreht wie echte Spaghetti, bringen diese Pfannkuchen Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Staunen.

In diesem Rezept zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Pfannkuchen-Spaghetti zu Hause zubereitest. Du erfährst, welche Teigkonsistenz perfekt ist, wie du die Stränge gleichmäßig in die Pfanne spritzt und welche Toppings am besten dazu passen. In nur 25 Minuten steht dieses ungewöhnliche Frühstück auf dem Tisch.

Spritzflaschen für Pfannkuchenteig

Für die perfekten Pfannkuchen-Spaghetti brauchst du unbedingt eine Spritzflasche mit feiner Öffnung. Damit kontrollierst du die Teigstränge viel besser als mit einem Gefrierbeutel. Am besten eignen sich Squeeze Bottles aus der Gastronomie mit ca. 3 bis 5 mm Öffnung, die gibt es im Set für wenige Euro.

Wissenswertes

Wie ein Frühstücks-Geistesblitz die Welt eroberte

Die Geschichte der Pfannkuchen-Spaghetti beginnt mit einem ganz alltäglichen Morgen in einer amerikanischen Küche. Steven Archuleta, Ehemann der TikTok-Creatorin Briana Archuleta, bereitete Pfannkuchen für seine Kinder vor dem Schulstart zu. Als er eine Packung Spaghetti vom Küchentresen räumte, kam ihm die Idee, den Pfannkuchenteig in dünnen Strängen auszubacken.

Briana filmte das Ergebnis und stellte es unter dem Namen "Squiggle Cakes" auf TikTok ein. Das Video ging Ende 2022 viral und erreichte Millionen von Aufrufen. Innerhalb weniger Wochen griffen namhafte Food-Creator den Trend auf, darunter @themodernnonna und @goldenbrown.coffee.

Im deutschsprachigen Raum verbreiteten Accounts wie @einfachtasty und @lunchbox4mykids die Idee ab 2023 unter dem Namen "Pfannkuchen-Spaghetti". Der Trend erlebte 2026 eine zweite Welle: Cafés weltweit nahmen Spaghetti-Pfannkuchen auf ihre Frühstückskarten, und Plattformen wie Instagram und YouTube veröffentlichten zahlreiche Tutorials. Große Food-Portale wie The Kitchn, Food Network und REWE widmeten dem Gericht eigene Rezeptseiten.

Der Reiz des Trends liegt in seiner Einfachheit und dem visuellen Überraschungseffekt: Es braucht nur eine Spritzflasche und einen normalen Pfannkuchenteig, um aus einem Klassiker etwas völlig Neues zu machen.

Die perfekte Technik: Von der Spritzflasche zum goldenen Strang

Das Geheimnis gelungener Pfannkuchen-Spaghetti liegt in der richtigen Teigkonsistenz und der passenden Ausrüstung. Der Teig muss deutlich flüssiger sein als bei klassischen Pfannkuchen, damit er gleichmäßig durch die Öffnung der Spritzflasche fließt, ohne zu verstopfen. Als Faustregel gilt: Der Teig sollte die Konsistenz von flüssiger Sahne haben.

Ist er zu dick, hilft ein Schuss Milch; ist er zu dünn, bilden sich keine stabilen Stränge. Klümpchen sind der größte Feind, da sie die Öffnung blockieren. Daher den Teig entweder durch ein Sieb streichen oder besonders gründlich mit dem Schneebesen verrühren.

Eine handelsübliche Squeeze Bottle mit einer Öffnung von 3 bis 5 Millimetern eignet sich am besten. Die Pfanne sollte auf mittlerer Hitze vorgeheizt sein. Bei zu hoher Temperatur verbrennen die dünnen Stränge in Sekunden, bei zu niedriger werden sie blass und gummiartig.

Die goldbraune Bräunung entsteht durch die Maillard-Reaktion, eine chemische Reaktion zwischen Aminosäuren und Zucker, die ab etwa 140 Grad Celsius einsetzt und die typischen Röstaromen erzeugt.

Der Pfannkuchen: Jahrtausende alt und immer neu erfunden

Pfannkuchen gehören zu den ältesten Gerichten der Menschheit. Archäologische Funde belegen, dass bereits in der Jungsteinzeit, also zwischen 5500 und 3500 v. Chr., einfache Fladenkuchen aus Getreide und Wasser auf heißen Steinen gebacken wurden.

Im antiken Griechenland verfeinerte man diese Tradition: Fladenkuchen aus Weizenmehl wurden in Olivenöl ausgebacken und mit Honig beträufelt. Der deutsche Pfannkuchen, wie wir ihn heute kennen, etablierte sich im Mittelalter. Er ist dicker als ein französischer Crêpe, aber dünner und weniger süß als ein amerikanischer Pancake.

Besonders eng verknüpft ist die Pfannkuchentradition mit dem Faschingsdienstag: Vor Beginn der Fastenzeit wurden gehaltvolle Zutaten wie Eier, Butter und Milch zu Pfannkuchen verarbeitet, um die Vorräte aufzubrauchen. Regional trägt das Gericht ganz unterschiedliche Namen: In Ostdeutschland heißt er Eierkuchen, in Schwaben Pfannküchle, in Österreich Palatschinke. Die Pfannkuchen-Spaghetti reihen sich in diese lange Geschichte der Neuerfindung ein.

Der Grundteig bleibt derselbe, der seit Jahrhunderten in deutschen Küchen angerührt wird, nur die Form ist radikal anders.

Zutaten für 3 Personen

Teig

  • 135 g Weizenmehl (Type 405) (gesiebt, damit der Teig schön glatt wird und die Spritzflasche nicht verstopft)
  • 2 Stück Eier (Größe M) (am besten zimmerwarm, lassen sich leichter klümpchenfrei verrühren)
  • 225 ml Milch (Vollmilch gibt den besten Geschmack, aber fettarme funktioniert auch)
  • 2 TL Backpulver (sorgt dafür, dass die dünnen Fäden trotzdem schön fluffig werden)
  • 15 g Zucker (ca. 1,5 EL, dezente Grundsüße, das Topping bringt den Rest)
  • 1 Prise Salz (hebt den Geschmack und balanciert die Süße)
  • 45 g Butter (geschmolzen, gibt dem Teig ein reichhaltiges Aroma)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (optional, aber empfohlen: das dezente Vanillearoma passt perfekt)

Zum Braten

  • 1 EL Butter oder neutrales Öl (zum Braten) (zum Einfetten der Pfanne zwischen den Durchgängen)

Zum Servieren

  • 2 EL Puderzucker (zum Bestäuben, der klassische Look)
  • 3 EL Ahornsirup (ca. 1 EL pro Portion, wer mag, nimmt auch Honig)
  • 2 Handvoll Frische Beeren (Himbeeren, Erdbeeren oder Blaubeeren, je nach Saison)
Ahornsirup aus Kanada

Das beliebteste Topping für Pfannkuchen-Spaghetti ist original kanadischer Ahornsirup. Der schmeckt deutlich aromatischer als die günstigen Sirup-Alternativen aus dem Supermarkt. Achte beim Kauf auf die Bezeichnung "Grade A" und darauf, dass wirklich 100 % Ahornsirup drin ist.

Zubereitung

1

Trockene Zutaten vermengen

Glasschuessel mit Mehl und Backpulver fuer Pfannkuchen-Spaghetti, daneben kleine Schaelchen mit abgemessenen Zutaten

Gib das Mehl, das Backpulver, den Zucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Schüssel und verrühre alles kurz mit einem Schneebesen. Dieser Schritt klingt banal, aber er ist wirklich wichtig: Wenn du die trockenen Zutaten vorher gut vermischst, verteilt sich das Backpulver gleichmäßig und du bekommst später keine Stellen, die seifig schmecken, während andere flach bleiben. Außerdem lösen sich eventuelle Mehlklümpchen jetzt viel leichter als nachher im feuchten Teig.

Tipps:
  • Wenn du ganz sichergehen willst, siebe das Mehl vorher einmal durch. Das macht den Teig besonders geschmeidig und verhindert, dass die Spritzflasche verstopft.
2

Nasse Zutaten verrühren und alles zusammenfügen

Glatter Pfannkuchenteig in einer Glasschuessel mit Schneebesen, daneben Eierschalen, Milch und geschmolzene Butter

Verquirle in einer zweiten Schüssel die 2 Eier mit der Milch und der geschmolzenen (aber nicht mehr heißen!) Butter. Gieße die Eier-Milch-Mischung dann in die Schüssel mit den trockenen Zutaten und rühre alles mit dem Schneebesen glatt. Das dauert nur etwa 30 Sekunden. Der Teig sollte schön flüssig sein und ungefähr die Konsistenz von Crêpe-Teig haben, deutlich dünner als normaler Pfannkuchenteig. Genau diese Fließfähigkeit brauchst du, damit der Teig später gleichmäßig aus der Spritzflasche fließt und schöne, dünne Spaghetti-Stränge bildet. Wenn er dir zu dick vorkommt, rühre noch einen Schuss Milch unter.

Tipps:
  • Lass die geschmolzene Butter kurz abkühlen, bevor du sie zu den Eiern gibst. Ist sie noch zu heiß, stockt das Ei und du bekommst kleine Rührei-Stückchen im Teig.
3

Teig in die Spritzflasche füllen

Spritzflasche mit Pfannkuchenteig und Metalltrichter auf dunkler Arbeitsflaeche, kleine Teigspritzer drumherum

Fülle den Teig in eine Spritzflasche (Squeeze Bottle). Das ist das Herzstück dieses Rezepts, denn ohne sie gibt es keine Spaghetti. Am einfachsten geht das mit einem kleinen Trichter oder indem du den Teig über einen Messbecher mit Ausguss einfüllst. Die Öffnung der Flasche sollte etwa 3 bis 5 mm breit sein: Zu schmal und der Teig fließt nicht gleichmäßig, zu breit und du bekommst eher Bandnudeln als Spaghetti. Drücke einmal kurz über der Schüssel, um zu testen, ob der Teig gleichmäßig herauskommt. Falls nicht, ist er zu dick. Gib noch etwas Milch dazu und rühre nochmal durch.

Tipps:
  • Keine Spritzflasche zur Hand? Ein normaler Gefrierbeutel mit einer kleinen abgeschnittenen Ecke (ca. 4 mm) funktioniert genauso gut. Alternativ tut es auch ein Spritzbeutel mit einer feinen runden Tülle.
4

Pfanne erhitzen und einfetten

Beschichtete Pfanne auf dem Herd mit schmelzender Butter und kleinen Blaeschen, daneben ein Schaelchen mit Butterpat

Stell eine beschichtete Pfanne (am besten 24 bis 28 cm Durchmesser) auf mittlere Hitze und lass sie etwa eine Minute warm werden. Gib dann einen kleinen Klecks Butter oder ein paar Tropfen Öl hinein und verteile das Fett mit einem Küchenpapier dünn über den gesamten Boden. Die richtige Temperatur ist hier entscheidend: Halte deine Handfläche etwa 10 cm über die Pfanne. Du solltest eine angenehme Wärme spüren, aber es sollte nicht unangenehm heiß sein. Zu heiß, und die hauchdünnen Teigfäden verbrennen in Sekunden. Zu kalt, und sie laufen breit auseinander, bevor sie stocken.

Tipps:
  • Der Wassertropfen-Test funktioniert hier hervorragend: Spritz einen Tropfen Wasser in die Pfanne. Wenn er leise zischt und langsam verdunstet, ist die Temperatur perfekt. Tanzt er wild über die Pfanne, ist sie zu heiß.
5

Pfannkuchen-Spaghetti in die Pfanne spritzen

Pfannkuchenteig wird aus einer Spritzflasche in spiralfoermigen Straengen in eine heisse Pfanne gedrueckt

Jetzt wird es kreativ! Drücke den Teig in gleichmäßigem Tempo in dünnen Strängen in die heiße Pfanne. Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder spritzt du den Teig spiralförmig von der Mitte nach außen, sodass eine Art Schnecke entsteht, oder du ziehst parallele Linien hin und her über die Pfanne, wie bei echten Spaghetti. Beide Varianten funktionieren, aber die Spirale ist einfacher zu wenden. Achte darauf, dass die Stränge ungefähr gleich dick sind, so werden sie gleichmäßig gar. Der Teig sollte sofort leicht aufschäumen, wenn er die Pfanne berührt. Wenn nichts passiert, ist die Pfanne noch zu kühl.

Tipps:
  • Halte die Spritzflasche etwa 5 cm über der Pfanne und drücke gleichmäßig. Nicht zu fest, sonst werden die Stränge zu dick. Übung macht den Meister, die erste Portion ist deine Testportion!
6

Goldbraun backen und wenden

Goldbraun gebratene Pfannkuchen-Spaghetti in einer dunklen Pfanne mit Pfannenwender, knusprige Raender sichtbar

Lass die Pfannkuchen-Spaghetti etwa 1 bis 2 Minuten von der ersten Seite backen. Du erkennst den perfekten Zeitpunkt zum Wenden daran, dass die Oberfläche anfängt, matt zu werden und kleine Bläschen aufsteigen, die nicht mehr zusammenfallen. Die Unterseite sollte goldbraun sein. Hebe vorsichtig eine Ecke mit dem Pfannenwender an, um nachzuschauen. Dann kommt der mutige Moment: Schiebe einen breiten Pfannenwender unter die gesamte Spirale oder die Spaghetti-Portion und wende sie in einem Schwung. Keine Panik, wenn dabei ein paar Stränge abbrechen, das passiert und sieht am Ende trotzdem fantastisch aus. Die zweite Seite braucht nur noch 30 bis 60 Sekunden, bis auch sie goldbraun ist.

Tipps:
  • Wenn du dich beim Wenden unsicher fühlst, leg einen flachen Teller auf die Pfanne, drehe beides zusammen um und lass die Spaghetti dann vom Teller zurück in die Pfanne gleiten. Das ist der klassische Crêpe-Trick.
7

Restlichen Teig portionsweise ausbacken

Gestapelte goldbraune Pfannkuchen-Portionen auf Backpapier, im Hintergrund eine Pfanne mit frischer Portion

Nimm die fertige Portion aus der Pfanne und leg sie auf einen Teller. Fette die Pfanne bei Bedarf nochmal leicht ein und wiederhole den Vorgang mit dem restlichen Teig. Aus der Menge bekommst du etwa 3 bis 4 Portionen, je nachdem wie großzügig du die Stränge in die Pfanne spritzt. Damit die ersten Portionen nicht kalt werden, während du die letzten bäckst, heize deinen Backofen auf 80 Grad Celsius vor und halte die fertigen Pfannkuchen-Spaghetti dort auf einem ofenfesten Teller warm. So bleiben sie schön weich, ohne auszutrocknen.

8

Anrichten und servieren

Aufgedrehte Pfannkuchen-Spaghetti als Nest auf dunklem Teller mit Puderzucker, Beeren und Ahornsirup-Krug

Jetzt kommt der Moment, auf den es ankommt: das Anrichten. Nimm eine Portion Pfannkuchen-Spaghetti und drehe sie mit einer Gabel auf, genau so, wie du es mit echten Spaghetti machen würdest. Setze das Nest auf einen Teller und baue es ein bisschen in die Höhe. Das sieht nicht nur auf Fotos großartig aus, sondern macht auch einfach gute Laune. Bestäube die Spaghetti mit einer leichten Wolke Puderzucker, träufle einen großzügigen Löffel Ahornsirup darüber und verteile ein paar frische Beeren drumherum. Der Kontrast aus dem warmen, goldbraunen Pfannkuchen, dem süßen Sirup und den fruchtigen Beeren ist einfach unwiderstehlich.

Tipps:
  • Für den ultimativen Wow-Effekt servierst du die Pfannkuchen-Spaghetti in einem tiefen Pasta-Teller. Deine Gäste werden einen Moment brauchen, um zu verstehen, dass das gar keine echte Pasta ist.

Nährwertangaben

Pro Portion: 1 Portion (ca. 3–4 Spaghetti-Spiralen)

395kcal
Kalorien
20%
17g
Fett
22%
50g
Kohlenhydrate
18%
10g
Eiweiß
20%
1g
Ballaststoffe
4%

* Prozentangaben basieren auf einer Ernährung mit 2000 Kalorien pro Tag

Pfannkuchen-Spaghetti

Kennst du schon Pfannkuchen-Spaghetti? Klassischer Pfannkuchenteig wird durch eine Spritzflasche in dünnen Strängen ausgebacken und sieht aus wie Pasta. In nur 25 Minuten steht dieses kreative Frühstück auf dem Tisch.

Vorbereitung10 Min
Kochzeit15 Min
Gesamt25 Min
Portionen3
Portionen anpassen:
3

Zutaten

  • 135 g Weizenmehl (Type 405) (gesiebt, damit der Teig schön glatt wird und die Spritzflasche nicht verstopft)
  • 2 Stück Eier (Größe M) (am besten zimmerwarm, lassen sich leichter klümpchenfrei verrühren)
  • 225 ml Milch (Vollmilch gibt den besten Geschmack, aber fettarme funktioniert auch)
  • 2 TL Backpulver (sorgt dafür, dass die dünnen Fäden trotzdem schön fluffig werden)
  • 15 g Zucker (ca. 1,5 EL, dezente Grundsüße, das Topping bringt den Rest)
  • 1 Prise Salz (hebt den Geschmack und balanciert die Süße)
  • 45 g Butter (geschmolzen, gibt dem Teig ein reichhaltiges Aroma)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (optional, aber empfohlen: das dezente Vanillearoma passt perfekt)
  • 1 EL Butter oder neutrales Öl (zum Braten) (zum Einfetten der Pfanne zwischen den Durchgängen)
  • 2 EL Puderzucker (zum Bestäuben, der klassische Look)
  • 3 EL Ahornsirup (ca. 1 EL pro Portion, wer mag, nimmt auch Honig)
  • 2 Handvoll Frische Beeren (Himbeeren, Erdbeeren oder Blaubeeren, je nach Saison)

Zubereitung

  1. 1

    Trockene Zutaten vermengen

    Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen.

  2. 2

    Nasse Zutaten verrühren und alles zusammenfügen

    Eier, Milch und geschmolzene Butter verquirlen und unter die trockenen Zutaten rühren.

  3. 3

    Teig in die Spritzflasche füllen

    Den Teig in eine Spritzflasche oder einen Spritzbeutel mit feiner Öffnung umfüllen.

  4. 4

    Pfanne erhitzen und einfetten

    Eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen und dünn mit Butter einfetten.

  5. 5

    Pfannkuchen-Spaghetti in die Pfanne spritzen

    Den Teig in dünnen Strängen spiralförmig oder in parallelen Linien in die Pfanne drücken.

  6. 6

    Goldbraun backen und wenden

    Die erste Seite 1–2 Minuten backen, vorsichtig wenden und nochmal 30–60 Sekunden backen.

  7. 7

    Restlichen Teig portionsweise ausbacken

    Mit dem restlichen Teig wiederholen und fertige Portionen warmhalten.

  8. 8

    Anrichten und servieren

    Pfannkuchen-Spaghetti wie Pasta auf Tellern anrichten und mit Toppings servieren.

Rezept von Die Mama kocht

Tipps & Tricks

Variationen

Pfannkuchen-Spaghetti sind eine wunderbare Spielwiese für Experimente. Für eine besonders fluffige Variante ersetzt du die Milch durch Buttermilch: Die leichte Säure reagiert mit dem Backpulver und macht den Teig noch luftiger, fast wie bei amerikanischen Pancakes. Wer es optisch aufregend mag, rührt 1 EL Himbeerpulver unter den Teig und bekommt wunderschöne rosafarbene Spaghetti, die auch fruchtig schmecken. Statt normalem Zucker kannst du Kokosblütenzucker verwenden, das gibt eine dezente Karamellnote, die fantastisch zu einer Beerensauce passt. Und für extra lockere Fäden gibst du 50 ml Mineralwasser mit Kohlensäure zum Teig: Die Bläschen machen die Textur noch zarter.

Aufbewahrung

Pfannkuchen-Spaghetti schmecken frisch aus der Pfanne am allerbesten, aber du kannst sie problemlos bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Leg die abgekühlten Portionen dafür in einen luftdichten Behälter mit Backpapier dazwischen, damit sie nicht zusammenkleben. Zum Aufwärmen gibst du sie kurz in eine heiße Pfanne mit einem Hauch Butter, in 1 bis 2 Minuten sind sie wieder warm und bekommen sogar noch etwas extra Röstaroma. Einfrieren funktioniert ebenfalls: Pack die einzelnen Portionen flach in Gefrierbeutel, dann halten sie sich bis zu 2 Monate. Direkt aus dem Gefrierfach in die Pfanne geben, ohne vorheriges Auftauen.

Serviervorschlag

Pfannkuchen-Spaghetti sind ein Frühstücks-Highlight, das auch zum Brunch oder als Dessert funktioniert. Für die luxuriöse Variante träufelst du geschmolzene Erdnussbutter und Ahornsirup darüber und streust gehackte Pekannüsse oder Walnüsse für den Crunch obendrauf. An kalten Tagen ist eine Prise Zimt mit Zucker über den warmen Spaghetti ein Traum. Kinder lieben die Spaghetti mit Nutella und Bananenscheiben. Und wenn du Gäste beeindrucken willst, servierst du sie mit einer schnellen Vanille-Karamellsauce: Einfach 200 ml Sahne mit 1 EL braunem Zucker und Vanillemark 5 Minuten einreduzieren und über die Spaghetti gießen.

Produktempfehlung

Für die perfekten Pfannkuchen-Spaghetti brauchst du unbedingt eine Spritzflasche mit feiner Öffnung. Damit kontrollierst du die Teigstränge viel besser als mit einem Gefrierbeutel. Am besten eignen sich Squeeze Bottles aus der Gastronomie mit ca. 3 bis 5 mm Öffnung, die gibt es im Set für wenige Euro.

Ich hoffe, dieses Rezept für Pfannkuchen-Spaghetti hat dir genauso viel Spaß gemacht wie mir beim Ausprobieren! Es ist wirklich eines dieser Rezepte, bei denen schon die Zubereitung für gute Laune sorgt. Kinder lieben es, beim Spritzen zuzuschauen (oder selbst mitzumachen), und am Frühstückstisch sorgt der Pasta-Look garantiert für große Augen. Also schnapp dir eine Spritzflasche, rühr deinen Lieblings-Pfannkuchenteig an und leg los. Ich freue mich, wenn du das Rezept ausprobierst! Erzähl mir gerne in den Kommentaren, wie es bei dir geklappt hat und welches Topping dein Favorit war.

Pfannkuchen-Kochbuch

Wenn dir Pfannkuchen-Spaghetti Spaß gemacht haben, wirst du ein gutes Pfannkuchen-Kochbuch lieben. Da findest du von klassischen Crêpes über American Pancakes bis hin zu herzhaften Galettes jede Menge Inspiration. Gerade die internationalen Varianten bringen überraschend viel Abwechslung auf den Frühstückstisch.

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Die Mama kocht

Die Mama kocht

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Häufig gestellte Fragen

Was sind Pfannkuchen-Spaghetti?

Pfannkuchen-Spaghetti sind dünne Stränge aus klassischem Pfannkuchenteig, die mit einer Spritzflasche in eine heiße Pfanne gedrückt werden. Sie sehen aus wie Spaghetti, schmecken aber wie Pfannkuchen und werden mit Puderzucker, Ahornsirup oder frischen Beeren serviert.

Welche Spritzflasche eignet sich am besten?

Eine handelsübliche Squeeze Bottle aus Kunststoff mit einer Öffnung von 3 bis 5 Millimetern ist ideal. Sie sind in Gastro-Bedarf, Drogeriemärkten oder online erhältlich. Alternativ funktioniert ein Gefrierbeutel mit einer kleinen abgeschnittenen Ecke.

Warum verstopft meine Spritzflasche?

Klümpchen im Teig sind die häufigste Ursache. Streiche den Teig vor dem Einfüllen durch ein feines Sieb oder verrühre ihn besonders gründlich mit dem Schneebesen. Der Teig sollte die Konsistenz von flüssiger Sahne haben. Ist er zu dick, gib etwas Milch hinzu.

Kann ich Pfannkuchen-Spaghetti glutenfrei zubereiten?

Ja, eine Mischung aus Buchweizenmehl und Reismehl eignet sich gut als glutenfreie Alternative. Achte darauf, zertifiziert glutenfreies Mehl zu verwenden, da es bei Hafermehl beispielsweise zu Kreuzkontamination kommen kann.

Wie bewahre ich Pfannkuchen-Spaghetti auf?

Fertige Pfannkuchen-Spaghetti lassen sich in einem luftdichten Behälter bis zu zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Zum Aufwärmen kurz in einer beschichteten Pfanne oder in der Mikrowelle erhitzen. Sie eignen sich daher auch hervorragend für die Lunchbox.

Welche Toppings passen am besten?

Die beliebtesten Toppings sind Puderzucker, Ahornsirup und frische Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren oder Blaubeeren. Auch geschmolzene Butter, Zimt-Zucker, Erdnussbutter oder eine Vanille-Karamellsauce passen hervorragend.

Funktioniert das Rezept auch vegan?

Ja, ersetze die Eier durch Leinsamen-Gel (1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser, 10 Minuten quellen lassen) und verwende Hafer- oder Sojamilch statt Kuhmilch. Statt Butter eignet sich neutrales Rapsöl oder Kokosöl.

Auf welcher Hitzestufe sollte ich die Pfannkuchen-Spaghetti braten?

Mittlere Hitze ist ideal. Bei zu hoher Temperatur verbrennen die dünnen Stränge innerhalb von Sekunden. Bei zu niedriger Hitze werden sie blass und gummiartig. Die goldbraune Bräunung entsteht durch die Maillard-Reaktion ab etwa 140 Grad Celsius.