Cremiges Rosé Tteokbokki mit Reiskuchen in rosa Gochujang-Sahne-Sauce, geschmolzenem Käse und Frühlingszwiebeln
Cremiges Rosé Tteokbokki mit Reiskuchen in rosa Gochujang-Sahne-Sauce, geschmolzenem Käse und Frühlingszwiebeln
Hauptgerichte

Rosé Tteokbokki

35 Min.
4 Portionen
Einfach
Zum Rezept Kurzrezept

Rosé Tteokbokki: cremige koreanische Reiskuchen in würziger Gochujang-Sahne-Sauce mit Käse, Frühlingszwiebeln und Sesam. In 35 Minuten fertig!

Einleitung

Rosé Tteokbokki ist pures Soulfood aus Korea: zarte, chewy Reiskuchen in einer cremig-würzigen Gochujang-Sahne-Sauce, die mit ihrer wunderschönen rosa Farbe schon beim Anschauen glücklich macht. Was früher auf den Straßen Seouls als scharfes Streetfood begann, hat sich mit der Rosé-Variante zu einem Gericht verwandelt, das die perfekte Balance zwischen Schärfe und Cremigkeit findet.

Bei uns zu Hause ist Rosé Tteokbokki mittlerweile ein fester Favorit für gemütliche Abende, denn es steht in nur 35 Minuten auf dem Tisch und schmeckt jedes Mal wie ein kleines Fest. Die Kombination aus der würzigen Gochujang-Paste mit Sahne und Milch ergibt eine samtige Sauce, die sich wie ein glänzender Mantel um jeden einzelnen Reiskuchen legt. Dazu geschmolzener Käse, der Strähnen zieht, und knackige Frühlingszwiebeln.

In diesem Rezept zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Rosé Tteokbokki ganz einfach zu Hause zubereitest. Du bekommst alle Tipps für die perfekte Konsistenz der Reiskuchen und eine seidig-glatte Rosé-Sauce, die garantiert gelingt.

Koreanische Reiskuchen (Tteok)

Ohne die typisch chewy Reiskuchen ist Tteokbokki nicht Tteokbokki. Am besten greifst du zu original koreanischen Tteok aus Reismehl, die du im Asialaden oder online findest.

Nahaufnahme von drei Reiskuchen in cremig-rosa Rosé-Sauce mit Sesamkörnern und Frühlingszwiebeln, geringe Schärfentiefe

Die zylindrischen Reiskuchen nehmen die cremige Rosé-Sauce wunderbar auf und bekommen einen seidig-glänzenden Überzug.

Wissenswertes

Vom königlichen Hof zum beliebtesten Streetfood Koreas

Die Geschichte von Tteokbokki reicht bis in die Joseon-Dynastie zurück. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich im Siuijeonseo, einem koreanischen Kochbuch aus den 1800er Jahren. Die damalige Hofvariante, Gungjung Tteokbokki, war ein elegantes Gericht mit weißen Reiskuchen, Rinderfilet, Sesamöl, Sojasauce, Frühlingszwiebeln und Pinienkernen, ganz ohne Schärfe, da Chili erst im 17.

Jahrhundert auf die koreanische Halbinsel kam. Die scharfe Version, wie wir sie heute kennen, entstand erst nach dem Koreakrieg in den 1950er Jahren. Die Köchin Ma Bok-rim begann in Seoul, Reiskuchen in einer Gochujang-Sauce zu kochen und auf der Straße zu verkaufen.

Ihr Stand im Seouler Stadtteil Sindang-dong wurde legendär, das Viertel ist bis heute als Tteokbokki-Meile bekannt. Mit der breiten Verfügbarkeit von Gochujang entwickelte sich das scharfe Tteokbokki rasant zum meistgegessenen Streetfood des Landes. Der Name setzt sich aus Tteok (Reiskuchen) und Bokki (gebraten bzw. geschmort) zusammen.

Gochujang und Tteok: Was die Zutaten so besonders macht

Die zwei Schlüsselzutaten für Rosé Tteokbokki sind Gochujang und Tteok. Gochujang ist eine fermentierte koreanische Chilipaste aus Gochugaru (Chilipulver), Chapssal (Klebreismehl), Meju (fermentiertem Sojabohnenpulver), Yeotgireum (Gerstenmalzpulver) und Salz. Traditionell reift Gochujang in porösen Onggi-Tontöpfen, den sogenannten Jangdok, auf speziellen Terrassen (Jangdokdae), die für die Fermentation reserviert sind.

Bei der Fermentation arbeiten Bakterien und Pilze wie Aspergillus oryzae und Bacillus subtilis zusammen, um komplexe Aromen zu formen. Die ideale Reifezeit beträgt mindestens einen Monat, optimal sind zwei bis drei Monate, wobei fünf Jahre fermentiertes Gochujang als geschmacklich am besten gilt. Die Reiskuchen (Garaetteok) werden aus fein gemahlenem Reismehl hergestellt.

Der Teig wird mit kochendem Wasser angerührt, 25 Minuten gedämpft und dann kräftig geknetet. In Korea nutzt man dafür einen Holzstampfer: Je länger gestampft wird, desto zäher und elastischer wird die Konsistenz. Erst dieses intensive Kneten bindet die Stärke und gibt den Reiskuchen ihre charakteristische chewy Textur.

Von der Rosé-Pasta zum koreanischen Fusion-Klassiker

Der Name Rosé Tteokbokki leitet sich von der italienischen Rosé-Pasta ab, einer Sauce, die Tomate mit Sahne kombiniert und eine cremig-rosa Farbe erzeugt. In den frühen 2000er Jahren begannen koreanische Straßenköche, inspiriert von der italienischen Vodka-Sauce, Sahne zum klassischen scharfen Tteokbokki hinzuzufügen. Tteokbokki existiert heute in zahlreichen Varianten: Rabokki kombiniert Reiskuchen mit Ramyeon-Instantnudeln und ist besonders bei koreanischen Studenten als günstiges, sättigendes Essen beliebt.

Jjajang Tteokbokki verwendet schwarze Bohnenpaste statt Gochujang, Haemul Tteokbokki enthält Meeresfrüchte und die Cheese-Variante mit geschmolzenem Mozzarella ist besonders bei jüngeren Koreanern populär. Tteokbokki ist dabei mehr als nur ein Gericht. Es ist ein integraler Bestandteil der koreanischen Popkultur und für viele Koreaner mit wichtigen Lebensmomenten verbunden, etwa dem gemeinsamen Essen mit Freunden nach der Schule.

Reiskuchen in Deutschland kaufen und richtig lagern

Koreanische Reiskuchen (Tteok) sind in Deutschland in gut sortierten Asia-Supermärkten erhältlich, zum Beispiel bei Hanaro Markt, Go Asia oder FreshAsia. Online kann man sie bei Shops wie asia4friends.de, nanuko.de, hanaromarkt.de, asiafoodland.de oder mao-mao.de bestellen. Auch Kaufland führt vereinzelt vakuumverpackte Tteokbokki-Reiskuchen.

Die Preise liegen typischerweise zwischen 2,79 und 3,99 Euro pro Packung. Vakuumverpackte Reiskuchen sollten vor der Zubereitung maximal 10 Minuten in kaltem Wasser eingeweicht werden, tiefgekühlte Tteok benötigen warmes Wasser und etwas mehr Zeit. Für die Lagerung eignet sich Einfrieren am besten: Die Reiskuchen in Frischhaltefolie wickeln, in einen Gefrierbeutel geben und portionsweise einfrieren.

Tiefgekühlt halten sie sich bis zu drei Monate. Zum Auftauen lässt man sie einfach in köchelndem Wasser garziehen.

Alle Zutaten für Rosé Tteokbokki auf dunklem Schiefer: Reiskuchen, Gochujang, Sahne, Frühlingszwiebeln, Sesam und Mozzarella

Alle Stars des Rezepts auf einen Blick: von Reiskuchen und Gochujang bis zu Sahne und frischen Toppings.

Zutaten für 3 Personen

Hauptzutaten

  • 375 g Koreanische Reiskuchen (Tteok) (zylindrische Reiskuchen, frisch oder tiefgekühlt aus dem Asialaden)
  • 90 g Fischkuchen (Eomuk) (optional, in mundgerechte Dreiecke geschnitten)

Sauce

  • 3 EL Gochujang (koreanische Chilipaste) (die fermentierte Paste ist das Herzstück der Sauce)
  • 2 TL Gochugaru (koreanische Chiliflocken) (optional, für extra Schärfe und leuchtende Farbe)
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 EL Zucker (alternativ Honig oder koreanischer Reissirup)
  • 113 ml Sahne (macht die Sauce cremig und verleiht die typische Rosé-Farbe)
  • 188 ml Milch (Vollmilch funktioniert am besten)
  • 375 ml Wasser oder Brühe (Dashi- oder Hühnerbrühe gibt noch mehr Geschmackstiefe)

Aromaten

  • 2 Zehen Knoblauch (fein gehackt oder gepresst)
  • 1 Stück Zwiebel (klein, in dünne Halbringe geschnitten)
  • 2 EL Speiseöl (neutrales Öl zum Anschwitzen)

Topping

  • 2 Stück Frühlingszwiebeln (das Weiße zum Mitkochen, das Grüne zum Garnieren)
  • 1 EL Sesam (geröstet) (zum Garnieren)
  • 75 g Mozzarella (optional, zum Überbacken oder Einschmelzen)
  • 2 Stück Eier (optional, wachsweich gekocht und halbiert als Topping)
Gochujang (koreanische Chilipaste)

Gochujang ist das Herzstück jeder Tteokbokki-Sauce. Die fermentierte Chilipaste bringt die perfekte Balance aus Schärfe, Süße und Umami und verleiht der Rosé-Sauce ihre charakteristische Farbe.

Zubereitung

1

Reiskuchen einweichen

Koreanische Reiskuchen werden in einer Glasschüssel mit warmem Wasser eingeweicht, daneben ein Sieb auf Holzuntergrund

Gib die Reiskuchen in eine große Schüssel und bedecke sie großzügig mit warmem Wasser. Lass sie 10 bis 15 Minuten einweichen, bis sie sich weich anfühlen und leicht biegen lassen, ohne zu brechen. Frische Reiskuchen aus dem Kühlregal musst du nur kurz unter lauwarmem Wasser abspülen. Gieß das Wasser ab und stell die Tteok beiseite. Das Einweichen ist wichtig, denn dadurch bekommen die Reiskuchen beim Kochen ihre typisch zäh-klebrige Konsistenz, genau das, was Tteokbokki so unwiderstehlich macht.

Tipps:
  • Teste die Reiskuchen nach dem Einweichen: Wenn du einen zwischen den Fingern leicht zusammendrücken kannst, ohne dass er bricht, sind sie perfekt vorbereitet.
2

Sauce anrühren

Tiefrote Gochujang-Gewürzpaste wird in einer weißen Schüssel mit einem Löffel glatt gerührt, daneben Chiliflocken

Während die Reiskuchen einweichen, nimmst du dir eine kleine Schüssel und verrührst das Gochujang mit der Sojasauce, dem Zucker und den Gochugaru-Flocken. Rühre alles mit einem Löffel glatt, bis eine gleichmäßige, tiefrote Paste entstanden ist. Diese Paste ist die aromatische Basis deines Rosé Tteokbokki: würzig, süß und mit einer angenehmen Schärfe, die später von der Sahne wunderbar abgefedert wird.

3

Aromaten anschwitzen

Glasige Zwiebelringe und Knoblauch werden in einer Pfanne mit Holzlöffel angeschwitzt, stimmungsvolle Beleuchtung

Erhitze das Öl in einem großen, tiefen Topf oder einer weiten Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebelringe und das Weiße der Frühlingszwiebeln hinein und brate alles 2 bis 3 Minuten an, bis die Zwiebel glasig wird und süßlich duftet. Dann kommt der gehackte Knoblauch dazu, rühre ihn eine Minute mit, bis du diesen herrlichen Knoblauchduft in der Nase hast. Pass auf, dass der Knoblauch nicht dunkel wird, das würde ihn bitter machen und das wollen wir bei diesem Gericht auf keinen Fall.

4

Würzpaste aufblühen lassen und ablöschen

Leuchtend rote Gochujang-Sauce blubbert in einer tiefen Pfanne nach dem Ablöschen mit Brühe auf Holztisch

Gib die vorbereitete Gewürzpaste direkt zu den Aromaten in den Topf und rühre alles 30 bis 60 Sekunden bei mittlerer Hitze, bis die Paste anfängt zu duften und sich ein tiefes, röstiges Aroma entwickelt. Gieße jetzt das Wasser oder die Brühe dazu und rühre kräftig, bis sich die Paste komplett aufgelöst hat und eine gleichmäßige, leuchtend rote Sauce entstanden ist. Lass die Sauce einmal aufkochen.

Tipps:
  • Wenn du Dashi- oder Hühnerbrühe statt Wasser verwendest, bekommt die Sauce eine spürbar tiefere Umami-Note, das lohnt sich wirklich.
5

Reiskuchen und Fischkuchen köcheln

Koreanische Reiskuchen köcheln in dicker roter Gochujang-Sauce mit sichtbarem Löffel auf rustikalem Holzuntergrund

Gib die abgetropften Reiskuchen in die köchelnde Sauce. Wenn du Fischkuchen verwendest, kommen sie jetzt ebenfalls dazu. Reduziere die Hitze auf niedrig bis mittel, die Sauce soll sanft blubbern, aber nicht wild kochen. Rühre alle paar Minuten vorsichtig um, damit nichts am Boden ansetzt. Die Reiskuchen brauchen 8 bis 10 Minuten, bis sie perfekt sind: außen seidig-weich mit einer zähen, federnden Konsistenz beim Kauen. Du erkennst den richtigen Zeitpunkt daran, dass die Tteok sichtbar aufgequollen sind und die Sauce anfängt, sich wie ein glänzender Mantel um jeden einzelnen Reiskuchen zu legen.

Tipps:
  • Wenn die Sauce zu schnell eindickt, gib schluckweise etwas Wasser nach. Die Reiskuchen saugen viel Flüssigkeit auf, also lieber etwas mehr Flüssigkeit als zu wenig.
6

Rosé-Sauce vollenden

Sahne wird in rote Gochujang-Sauce eingerührt und verwandelt sie in eine cremig-rosa Rosé-Sauce mit sichtbaren Wirbelmustern

Jetzt kommt der Moment, der Rosé Tteokbokki so besonders macht: Gieße die Sahne und die Milch in den Topf und rühre alles sanft ein. Du wirst sofort sehen, wie sich die tiefrote Sauce in ein wunderschönes, cremiges Rosa verwandelt. Lass alles bei niedriger Hitze noch 3 bis 4 Minuten köcheln, bis die Sauce eine samtige, leicht dickflüssige Konsistenz hat. Wichtig: Die Sauce darf jetzt nicht mehr sprudelnd kochen, sonst flockt die Sahne aus. Probiere und schmecke ab, mehr Zucker wenn es zu scharf ist, ein Spritzer Sojasauce für mehr Würze.

Tipps:
  • Rühre die Milch und Sahne zügig ein und halte die Hitze niedrig. Sanftes Köcheln ist hier der Schlüssel zu einer seidig-glatten Rosé-Sauce.
7

Garnieren und sofort servieren

Fertiges Rosé Tteokbokki in einer Schüssel mit halbierten Eiern, geschmolzenem Käse, Frühlingszwiebeln und Sesam

Verteile das Rosé Tteokbokki auf tiefe Teller oder Schälchen. Wenn du die Käse-Variante möchtest, streue den Mozzarella jetzt über die heißen Reiskuchen und lass ihn einen Moment schmelzen, bis er Fäden zieht. Lege die halbierten wachsweichen Eier dazu, streue großzügig die grünen Frühlingszwiebelringe und den gerösteten Sesam darüber. Serviere das Gericht sofort, denn Tteokbokki schmeckt am allerbesten dampfend heiß. Beim Abkühlen werden die Reiskuchen fest und verlieren ihre herrlich zähe Konsistenz.

Tipps:
  • Am besten isst du Tteokbokki mit Stäbchen und einem Löffel: die Stäbchen für die Reiskuchen und den Löffel für die cremige Sauce, von der du keinen Tropfen verschwenden willst.

Nährwertangaben

Pro Portion: ca. 400 g

395kcal
Kalorien
20%
12g
Fett
15%
60g
Kohlenhydrate
22%
10g
Eiweiß
20%
3g
Ballaststoffe
11%

* Prozentangaben basieren auf einer Ernährung mit 2000 Kalorien pro Tag

Rosé Tteokbokki

Rosé Tteokbokki: cremige koreanische Reiskuchen in würziger Gochujang-Sahne-Sauce mit Käse, Frühlingszwiebeln und Sesam. In 35 Minuten fertig!

Vorbereitung15 Min
Kochzeit20 Min
Gesamt35 Min
Portionen3
Portionen anpassen:
3

Zutaten

  • 375 g Koreanische Reiskuchen (Tteok) (zylindrische Reiskuchen, frisch oder tiefgekühlt aus dem Asialaden)
  • 90 g Fischkuchen (Eomuk) (optional, in mundgerechte Dreiecke geschnitten)
  • 3 EL Gochujang (koreanische Chilipaste) (die fermentierte Paste ist das Herzstück der Sauce)
  • 2 TL Gochugaru (koreanische Chiliflocken) (optional, für extra Schärfe und leuchtende Farbe)
  • 3 EL Sojasauce
  • 2 EL Zucker (alternativ Honig oder koreanischer Reissirup)
  • 113 ml Sahne (macht die Sauce cremig und verleiht die typische Rosé-Farbe)
  • 188 ml Milch (Vollmilch funktioniert am besten)
  • 375 ml Wasser oder Brühe (Dashi- oder Hühnerbrühe gibt noch mehr Geschmackstiefe)
  • 2 Zehen Knoblauch (fein gehackt oder gepresst)
  • 1 Stück Zwiebel (klein, in dünne Halbringe geschnitten)
  • 2 Stück Frühlingszwiebeln (das Weiße zum Mitkochen, das Grüne zum Garnieren)
  • 1 EL Sesam (geröstet) (zum Garnieren)
  • 75 g Mozzarella (optional, zum Überbacken oder Einschmelzen)
  • 2 Stück Eier (optional, wachsweich gekocht und halbiert als Topping)
  • 2 EL Speiseöl (neutrales Öl zum Anschwitzen)

Zubereitung

  1. 1

    Reiskuchen einweichen

    Reiskuchen in warmem Wasser einweichen, damit sie beim Kochen schön weich und chewy werden.

  2. 2

    Sauce anrühren

    Gochujang, Sojasauce, Zucker und Chiliflocken zu einer gleichmäßigen Gewürzpaste verrühren.

  3. 3

    Aromaten anschwitzen

    Zwiebel, Frühlingszwiebeln und Knoblauch in Öl glasig anbraten.

  4. 4

    Würzpaste aufblühen lassen und ablöschen

    Gewürzpaste kurz anrösten, dann mit Brühe ablöschen.

  5. 5

    Reiskuchen und Fischkuchen köcheln

    Reiskuchen in die Sauce geben und bei sanfter Hitze garen, bis sie weich und die Sauce eingedickt ist.

  6. 6

    Rosé-Sauce vollenden

    Sahne und Milch einrühren und die Sauce zur cremigen Rosé-Farbe köcheln lassen.

  7. 7

    Garnieren und sofort servieren

    Mit Käse, Frühlingszwiebeln, Sesam und Ei garnieren und dampfend heiß servieren.

Rezept von Die Mama kocht

Tipps & Variationen

Variationen

Für die beliebte Rabokki-Variante kochst du einen Block Instant-Ramen-Nudeln in den letzten 3 Minuten mit, das macht das Gericht noch sättigender und die Nudeln nehmen die Rosé-Sauce fantastisch auf. Wer es nussig mag, gibt zum Schluss einen halben Esslöffel Sesamöl dazu. Frisch geriebener Parmesan als Topping bringt eine spannende italienisch-koreanische Fusionsnote. Für eine vegane Version ersetzt du Sahne und Milch durch Hafermilch oder Kokosmilch und lässt die Fischkuchen weg, stattdessen passen gebratener Tofu oder Glasnudeln als proteinreiche Einlage.

Aufbewahrung

Rosé Tteokbokki schmeckt frisch am besten, aber du kannst Reste in einem luftdichten Behälter bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen in der Pfanne gibst du unbedingt 2 bis 3 Esslöffel Wasser oder Milch dazu, denn die Reiskuchen saugen die Sauce über Nacht komplett auf und werden sonst sehr fest. Einfrieren ist bei Reiskuchen leider keine gute Idee, sie werden nach dem Auftauen gummiartig. Die Sauce allein ohne Tteok kannst du aber problemlos portionsweise einfrieren und bei Bedarf frische Reiskuchen darin kochen.

Serviervorschlag

Rosé Tteokbokki ist ein fantastisches Hauptgericht für einen gemütlichen Abend, serviere es direkt aus dem Topf in die Mitte des Tisches. Dazu passen ein paar Schälchen Reis und ein schnelles Gurken-Kimchi als kühlender Kontrast zur cremigen Schärfe. Kreuzweise eingeritzte Cocktailwürstchen sind ein klassisches koreanisches Streetfood-Topping und machen besonders bei Kindern Eindruck. Zum Trinken empfehle ich ein eiskaltes koreanisches Bier oder einen spritzigen Riesling, dessen Fruchtsüße die Schärfe wunderbar abfedert.

Rosé Tteokbokki in einer Schüssel serviert mit Reis und Kimchi als Beilagen, Stäbchen und Serviette auf dunklem Tisch

Am besten direkt aus dem Topf genießen, mit Reis und etwas Kimchi als kühlendem Kontrast zur cremigen Schärfe.

Ich hoffe, dieses Rosé Tteokbokki Rezept hat dir genauso viel Lust aufs Nachkochen gemacht wie mir beim Schreiben! Es ist eines dieser Gerichte, die einfach glücklich machen: die zarten, chewy Reiskuchen in der samtigen Rosé-Sauce, dazu der schmelzende Käse und die frischen Toppings. Das Beste daran: Du brauchst keine ausgefallenen Küchengeräte und nur 35 Minuten, und schon steht ein Gericht auf dem Tisch, das nach einem Abend in Seoul schmeckt. Also schnapp dir eine Packung Reiskuchen und ein Gläschen Gochujang und lass dich von diesem koreanischen Klassiker überraschen. Ich freue mich riesig, wenn du das Rezept ausprobierst, erzähl mir gerne in den Kommentaren, wie es dir geschmeckt hat!

Koreanisches Kochbuch

Wenn dich die koreanische Küche begeistert, findest du in einem guten Kochbuch noch viele weitere Klassiker wie Bibimbap, Japchae und Kimchi-Jjigae zum Nachkochen.

* Affiliate-Link: Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision. Für dich entstehen keine Mehrkosten.

Bewertungen & Kommentare

Rezept bewerten

Noch keine Bewertungen

Wie hat dir das Rezept geschmeckt?

Die Mama kocht

Die Mama kocht

Fragen und Anmerkungen beantworte ich gerne — teilweise mit KI-Unterstützung, immer mit Liebe zum Detail. 💬

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Rosé bei Tteokbokki?

Der Name Rosé bezieht sich auf die rosa-orangefarbene Farbe der Sauce, die entsteht, wenn Sahne oder Milch mit der roten Gochujang-Paste gemischt wird. Die Bezeichnung stammt von der italienischen Rosé-Pasta, die Tomatensauce mit Sahne kombiniert.

Wo bekomme ich koreanische Reiskuchen in Deutschland?

Koreanische Reiskuchen (Tteok) gibt es in gut sortierten Asia-Supermärkten, zum Beispiel bei Hanaro Markt, Go Asia oder FreshAsia. Online sind sie bei Shops wie asia4friends.de, nanuko.de, hanaromarkt.de oder mao-mao.de erhältlich. Auch bei Kaufland gibt es vereinzelt vakuumverpackte Tteokbokki-Reiskuchen.

Ist Tteokbokki glutenfrei?

Traditionelle Reiskuchen aus reinem Reismehl sind glutenfrei. Allerdings können manche Fertigprodukte Weizenmehl enthalten, hier lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Auch bei der Sojasauce sollte man eine glutenfreie Variante wie Tamari wählen, da herkömmliche Sojasauce Weizen enthält.

Kann ich Rosé Tteokbokki vegan zubereiten?

Ja, Rosé Tteokbokki lässt sich leicht vegan anpassen. Statt Sahne und Milch verwendest du Hafer- oder Kokosmilch. Die Fischkuchen werden durch gebratenen Tofu oder Glasnudeln ersetzt und als Brühe eignet sich Kombu-Seetang-Brühe statt Fisch- oder Hühnerbrühe.

Was ist Gochujang und kann ich es ersetzen?

Gochujang ist eine fermentierte koreanische Chilipaste aus Chilipulver, Klebreismehl, Sojabohnenpulver und Salz. Es gibt keinen vollwertigen Ersatz, da die Kombination aus Schärfe, Süße und Umami einzigartig ist. Notfalls kann man Sriracha mit etwas Miso und Zucker mischen, das kommt dem Geschmack am nächsten.

Warum werden meine Reiskuchen beim Kochen matschig?

Zu langes Kochen ist die häufigste Ursache. Reiskuchen brauchen nur 8 bis 10 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze. Außerdem sollten vakuumverpackte Reiskuchen vorher maximal 10 Minuten in kaltem Wasser eingeweicht werden. Zu langes Einweichen lässt sie zu viel Wasser aufnehmen.

Kann ich Tteokbokki am nächsten Tag aufwärmen?

Ja, allerdings werden die Reiskuchen beim Abkühlen hart. Zum Aufwärmen gibst du 2 bis 3 Esslöffel Wasser oder Milch in die Pfanne und erhitzt alles bei niedriger Temperatur, bis die Reiskuchen wieder weich und die Sauce cremig ist. Einfrieren ist bei Reiskuchen nicht empfehlenswert.

Was ist der Unterschied zwischen Tteokbokki und Rabokki?

Rabokki ist eine Fusion aus Ramyeon-Instantnudeln und Tteokbokki. Dabei werden die Reiskuchen zusammen mit Ramen-Nudeln in der würzigen Sauce gekocht. Das Gericht ist gehaltvoller und besonders bei koreanischen Studenten als günstiges, sättigendes Essen beliebt.