Goldbraune Cloud Bread Fladen gestapelt auf Backpapier mit Rosmarinzweig in stimmungsvoller dunkler Atmosphaere
Goldbraune Cloud Bread Fladen gestapelt auf Backpapier mit Rosmarinzweig in stimmungsvoller dunkler Atmosphaere
Brot & Brötchen

Cloud Bread

30 Min.
4 Portionen
Einfach
Zum Rezept Kurzrezept

Cloud Bread Rezept: luftiges Wolkenbrot aus Eiweiß, Frischkäse und Backpulver. Low Carb, glutenfrei und in nur 30 Minuten fertig!

Einleitung

Dieses Cloud Bread Rezept zeigt dir, wie du ein herrlich luftiges Wolkenbrot backst, das komplett ohne Mehl auskommt und in nur 30 Minuten auf dem Tisch steht. Du brauchst lediglich vier Zutaten: Eier, Frischkäse, Backpulver und eine Prise Salz. Das Ergebnis sind acht goldbraune Fladen, die federleicht auf der Zunge zergehen und mit nur 2 Gramm Kohlenhydraten pro Portion ideal für eine kohlenhydratarme Ernährung sind.

Das Geheimnis hinter der wolkigen Textur steckt in steif geschlagenem Eischnee, der die Luft im Teig einschließt und beim Backen für das typische Aufgehen sorgt. Ob als Beilage zu Suppen, als Low-Carb-Sandwich-Grundlage oder einfach warm aus dem Ofen genascht: Cloud Bread ist vielseitig und unglaublich einfach zuzubereiten.

In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du das perfekte Cloud Bread zu Hause backst. Dazu gibt es jede Menge Tipps, Variationen und Hintergrundwissen, das ich aus dem Vergleich von zehn verschiedenen Rezepten zusammengetragen habe.

Handmixer für perfekten Eischnee

Für bombenfesten Eischnee brauchst du einen guten Handmixer — damit schlägst du das Eiweiß in wenigen Minuten perfekt steif.

Wissenswertes

Von den Atkins-Brötchen zum beliebten Wolkenbrot

Die Wurzeln von Cloud Bread reichen weiter zurück als viele denken. Bereits 1972 veröffentlichte Dr. Robert Atkins in seiner Diät-Revolution ein Rezept für sogenannte Revolution Rolls, Brötchen aus Hüttenkäse, Eiern und Weinstein, ganz ohne Mehl.

Diese proteinreichen Fladen waren für Menschen gedacht, die auf Kohlenhydrate verzichten wollten, aber nicht aufs Brot. Der entscheidende Moment kam 2008: Die amerikanische Low-Carb-Bloggerin Jamie von Your Lighter Side wollte die Revolution Rolls nachbacken, griff aber versehentlich zum Frischkäse statt zum Hüttenkäse. Das Ergebnis war so fluffig und wolkig, dass sie ihre Kreation Oopsie Bread taufte.

Der Name hielt sich jahrelang in der Low-Carb-Community, bis das Rezept den Sprung in die sozialen Medien schaffte und dort als Cloud Bread bekannt wurde. Die Grundidee ist dabei über die Jahrzehnte gleich geblieben: aufgeschlagenes Eiweiß als Triebmittel statt Mehl und Hefe.

Die Wissenschaft hinter dem perfekten Eischnee

Das Geheimnis von Cloud Bread steckt in der Physik des Eischnees. Eiklar besteht zu 90 Prozent aus Wasser und zu 10 Prozent aus Proteinen. Diese Proteine sind normalerweise kugelförmig aufgerollt, doch beim Aufschlagen werden sie entrollt und bilden ein Netzwerk aus langen Fäden, die winzige Luftbläschen einschließen.

Je länger man schlägt, desto kleiner und stabiler werden diese Bläschen. Salz und Säure stabilisieren dieses Protein-Netzwerk zusätzlich, indem sie die Vernetzung der Proteine stärken. Fett hingegen ist der natürliche Feind des Eischnees: Selbst kleinste Spuren von Eigelb oder Öl an der Schüssel verhindern, dass sich die Proteine richtig entfalten können.

Deshalb ist eine saubere, fettfreie Schüssel die wichtigste Voraussetzung für gelungenes Cloud Bread. Im Backofen dehnt sich die eingeschlossene Luft durch die Hitze aus und lässt die Fladen aufgehen. Das Backpulver produziert zusätzliches Kohlendioxid und verstärkt diesen Effekt.

Der Frischkäse dient als Bindemittel und sorgt dafür, dass die Fladen nach dem Backen nicht komplett zusammenfallen.

Cloud Bread als Low-Carb-Alternative: Was steckt wirklich drin?

Cloud Bread hat sich als beliebte Alternative zu herkömmlichem Brot etabliert, besonders in der Low-Carb- und Keto-Community. Die Nährwerte sprechen für sich: Pro Fladen enthält Cloud Bread nur etwa 1 bis 2 Gramm Kohlenhydrate und rund 35 bis 45 Kalorien, verglichen mit etwa 60 Gramm Kohlenhydraten und 250 Kalorien pro 100 Gramm Weizenbrot. Gleichzeitig liefert es durch die Eier eine gute Portion Protein, etwa 4 Gramm pro Fladen.

Cloud Bread ist von Natur aus glutenfrei, was es für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit interessant macht. Allerdings enthält es kaum Ballaststoffe, die für eine gesunde Verdauung wichtig sind. Ernährungsexperten betonen, dass Cloud Bread eine gelegentliche Ergänzung sein kann, aber kein vollwertiger Ersatz für ballaststoffreiches Vollkornbrot sein sollte.

Der hohe Proteingehalt macht es jedoch zu einer sinnvollen Option für Menschen, die ihre Eiweißzufuhr steigern wollen.

Zutaten für 3 Personen

Hauptzutaten

  • 3 Stück Eier (Größe M) (am besten zimmerwarm, damit der Eischnee besser aufschlägt)
  • 75 g Frischkäse (Doppelrahmstufe) (zimmerwarm, lässt sich so viel leichter mit dem Eigelb verrühren)
  • 1 TL Backpulver (sorgt für extra Fluffigkeit)
  • 1 Prise Salz (stabilisiert den Eischnee und gibt Geschmack)

Zubereitung

1

Backofen vorheizen und Blech vorbereiten

Heize deinen Backofen auf 150 °C Umluft (oder 170 °C Ober-/Unterhitze) vor. Leg ein Backblech mit Backpapier aus. Die niedrigere Temperatur ist hier der Schlüssel: Cloud Bread soll langsam und gleichmäßig aufgehen, ohne außen zu schnell braun zu werden. So bekommst du diese herrlich luftige Textur, die dem Brot seinen Namen gibt.

Tipps:
  • Wenn du zwei Backbleche hast, kannst du beide gleichzeitig vorbereiten. Je nach Ofengröße passen 4 Fladen pro Blech.
2

Eier trennen

Drei aufgeschlagene Eier in einer Edelstahlschuessel mit Eierschalen und Salz auf dunkler Arbeitsflaeche

Trenne die 3 Eier sorgfältig in Eiweiß und Eigelb. Das Eiweiß kommt in eine große, absolut saubere und fettfreie Schüssel, das Eigelb in eine zweite Schüssel. Achte penibel darauf, dass kein einziger Tropfen Eigelb ins Eiweiß gerät, denn schon kleinste Fettspuren verhindern, dass der Eischnee steif wird. Am besten trennst du jedes Ei einzeln über einer kleinen Schale und gibst das Eiweiß erst dann zur großen Schüssel, wenn du sicher bist, dass es sauber ist.

Tipps:
  • Wenn doch ein Stückchen Eigelb ins Eiweiß fällt, fischst du es am einfachsten mit einer Eierschalenhälfte heraus. Das Eigelb haftet daran viel besser als an einem Löffel.
3

Eiweiß steif schlagen

Steif geschlagener Eischnee mit glaenzenden Spitzen in einer Edelstahlschuessel neben einem Schneebesen

Gib die Prise Salz zum Eiweiß und schlage es mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine auf. Beginne auf niedriger Stufe und steigere langsam auf die höchste Stufe. Nach etwa 3 bis 4 Minuten sollte der Eischnee glänzend weiß sein und feste Spitzen bilden, die beim Herausziehen des Schneebesen stehen bleiben. Du erkennst den perfekten Eischnee daran, dass du die Schüssel auf den Kopf drehen könntest, ohne dass etwas herausfällt. Genau dieser bombenfeste Eischnee ist das ganze Geheimnis hinter dem wolkig-luftigen Cloud Bread.

4

Eigelb-Frischkäse-Masse anrühren

Gib den zimmerwarmen Frischkäse und das Backpulver zu den Eigelben und verrühre alles mit einem Schneebesen oder dem Handmixer auf niedriger Stufe, bis eine glatte, cremige Masse ohne Klümpchen entsteht. Das dauert nur etwa 30 Sekunden. Die Masse wird schön gelb und seidig aussehen. Wenn der Frischkäse direkt aus dem Kühlschrank kommt, bekommst du schwer kleine Klümpchen heraus, deshalb ist Zimmertemperatur hier wirklich wichtig.

Tipps:
  • Du kannst in diesem Schritt auch Kräuter wie Rosmarin oder Schnittlauch oder eine Messerspitze Kurkuma für eine goldene Farbe unterrühren.
5

Eischnee vorsichtig unterheben

Hellgelber Cloud-Bread-Teig in Keramikschuessel mit rotem Teigschaber, Vintage-Waage im Hintergrund

Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Gib zunächst etwa ein Drittel des Eischnees zur Eigelb-Frischkäse-Masse und hebe ihn mit einem großen Teigschaber oder Löffel vorsichtig unter. Dabei fährst du mit dem Schaber am Rand der Schüssel nach unten, hebst die Masse von unten nach oben und drehst die Schüssel dabei leicht. Wenn das erste Drittel eingearbeitet ist, folgen die restlichen zwei Drittel auf die gleiche Weise. Rühr auf keinen Fall kräftig um! Jede hastige Bewegung zerstört die eingeschlossenen Luftbläschen und damit die wolkige Textur. Die fertige Masse soll gleichmäßig hellgelb sein, aber immer noch schön voluminös und luftig.

Tipps:
  • Weniger ist hier mehr: Lieber ein paar weiße Eischnee-Schlieren in der Masse lassen, als zu lange zu rühren und die Luft herauszudrücken.
6

Fladen formen und aufs Blech setzen

Hellgelbe Cloud-Bread-Fladen mit Schwarzkuemmel auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech vor dem Backen

Nimm einen großen Esslöffel oder eine Schöpfkelle und setze 8 gleichmäßige Teighäufchen mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Jeder Fladen sollte etwa 10 bis 12 cm Durchmesser haben. Drücke die Fladen nicht flach! Die Höhe ist entscheidend für die typische Cloud-Bread-Form, die Fladen sollen wie kleine Wölkchen auf dem Blech sitzen. Wenn du magst, streue jetzt noch etwas Sesam, Schwarzkümmel oder getrocknete Kräuter darüber.

Tipps:
  • Für gleichmäßige Cloud Breads kannst du mit einem Eisportionierer arbeiten, so werden alle Fladen gleich groß.
7

Backen

Fertig gebackene goldbraune Cloud Bread Fladen auf Backpapier mit Kerze und Keramiktellern im Hintergrund

Schieb das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Cloud Breads 15 bis 20 Minuten. Du wirst sehen, wie sie im Ofen noch etwas aufgehen und eine wunderbar goldbraune Farbe annehmen. Die Fladen sind fertig, wenn sie außen leicht fest und goldbraun sind, aber beim vorsichtigen Drücken noch etwas nachgeben. Öffne während des Backens möglichst nicht die Ofentür, denn genau wie bei einem Soufflé kann die eingeschlossene Luft bei Temperaturschock zusammenfallen.

Tipps:
  • Jeder Ofen ist anders. Schau nach 12 Minuten zum ersten Mal nach. Wenn die Fladen oben schon sehr dunkel werden, reduziere die Temperatur um 10 °C.
8

Abkühlen lassen und genießen

Cloud Bread Fladen auf einem Abkuehlgitter, einer aufgebrochen mit sichtbarer luftiger Textur im Inneren

Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Cloud Breads 5 Minuten direkt auf dem Blech abkühlen, bevor du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter setzt. Keine Sorge: Die Fladen fallen nach dem Backen ein kleines bisschen zusammen, das ist völlig normal und gehört dazu. Sie bleiben trotzdem herrlich luftig und leicht. Frisch aus dem Ofen schmecken sie am allerbesten, warm und mit diesem unwiderstehlich fluffigen Biss, der irgendwo zwischen Brot und Soufflé liegt.

Nährwertangaben

Pro Portion: 2 Fladen

120kcal
Kalorien
6%
9g
Fett
12%
2g
Kohlenhydrate
1%
8g
Eiweiß
16%
0g
Ballaststoffe

* Prozentangaben basieren auf einer Ernährung mit 2000 Kalorien pro Tag

Cloud Bread

Cloud Bread Rezept: luftiges Wolkenbrot aus Eiweiß, Frischkäse und Backpulver. Low Carb, glutenfrei und in nur 30 Minuten fertig!

Vorbereitung10 Min
Kochzeit20 Min
Gesamt30 Min
Portionen3
Portionen anpassen:
3

Zutaten

  • 3 Stück Eier (Größe M) (am besten zimmerwarm, damit der Eischnee besser aufschlägt)
  • 75 g Frischkäse (Doppelrahmstufe) (zimmerwarm, lässt sich so viel leichter mit dem Eigelb verrühren)
  • 1 TL Backpulver (sorgt für extra Fluffigkeit)
  • 1 Prise Salz (stabilisiert den Eischnee und gibt Geschmack)

Zubereitung

  1. 1

    Backofen vorheizen und Blech vorbereiten

    Ofen auf 150 °C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

  2. 2

    Eier trennen

    Eier sorgfältig in Eiweiß und Eigelb trennen.

  3. 3

    Eiweiß steif schlagen

    Eiweiß mit Salz zu festem Eischnee aufschlagen.

  4. 4

    Eigelb-Frischkäse-Masse anrühren

    Eigelb mit Frischkäse und Backpulver glatt verrühren.

  5. 5

    Eischnee vorsichtig unterheben

    Den Eischnee portionsweise unter die Eigelb-Masse heben, ohne zu rühren.

  6. 6

    Fladen formen und aufs Blech setzen

    Teig in 8 runde Fladen auf das Backblech löffeln.

  7. 7

    Backen

    Die Fladen 15 bis 20 Minuten goldbraun backen.

  8. 8

    Abkühlen lassen und genießen

    Cloud Breads kurz abkühlen lassen, sie fallen dabei leicht zusammen.

Rezept von Die Mama kocht

Tipps & Variationen

Variationen

Cloud Bread ist eine perfekte Leinwand für deine Lieblingsaromen. Für die herzhafte Variante mischst du gehackte Kräuter wie Rosmarin, Oregano oder Schnittlauch unter den Teig und streust vor dem Backen Sesam oder Schwarzkümmel darüber. Für die süße TikTok-Version lässt du den Frischkäse komplett weg, schlägst stattdessen 3 Eiweiß mit 50 g Zucker und 30 g Speisestärke auf und gibst nach Lust und Laune Lebensmittelfarbe dazu. Wer es proteinreich mag, rührt 30 g geschmacksneutrales Proteinpulver unter die Eigelbmasse. Und für eine noch cremigere Textur kannst du den Frischkäse teilweise oder ganz durch griechischen Joghurt ersetzen, das gibt einen leicht säuerlichen Geschmack, der wunderbar zu Avocado oder geräuchertem Lachs als Belag passt.

Aufbewahrung

Cloud Bread schmeckt frisch am besten, aber du kannst die Fladen in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Leg am besten Backpapier zwischen die einzelnen Fladen, damit sie nicht zusammenkleben. Zum Aufwärmen gibst du sie kurz in den Toaster oder für 3 bis 4 Minuten bei 150 °C in den Ofen, so werden sie wieder schön knusprig an der Außenseite. Einfrieren ist auch möglich: Pack die komplett abgekühlten Fladen einzeln in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. Sie halten sich so bis zu 3 Monate. Zum Auftauen legst du sie einfach direkt in den Toaster.

Serviervorschlag

Cloud Bread ist unglaublich vielseitig. Als Frühstück belegst du die warmen Fladen mit Avocado, einem pochierten Ei und etwas Chiliflocken. Für ein leichtes Mittagessen funktionieren sie hervorragend als Burger Buns, einfach halbieren und mit einem Patty, Salat und Sauce belegen. Auch als Beilage zu Suppen oder Eintöpfen sind sie ein toller Ersatz für herkömmliches Brot. Für die süße Variante bestreichst du sie mit Frischkäse und frischen Beeren. Zum Dippen in Hummus oder Guacamole sind Cloud Breads ebenfalls fantastisch, die luftige Textur nimmt die Dips wunderbar auf.

Silikon-Teigschaber zum Unterheben

Beim Unterheben des Eischnees ist ein flexibler Silikonschaber unverzichtbar — er gleitet sanft durch die Masse und bewahrt die eingeschlossene Luft.

Ich hoffe, dieses Cloud Bread Rezept macht dir genauso viel Lust aufs Nachbacken wie mir beim Schreiben! Es ist wirklich eines dieser Rezepte, bei denen man sich fragt, warum man nicht schon viel früher darauf gekommen ist: luftiges, goldbraunes Wolkenbrot aus nur vier Zutaten, ganz ohne Mehl und fast ohne Kohlenhydrate. Also schnapp dir deine Eier und den Frischkäse, heiz den Ofen vor und lass dich überraschen, wie einfach und lecker das Ergebnis ist. Ob als Sandwich-Grundlage, als Beilage oder einfach warm aus dem Ofen genascht, dieses Cloud Bread wird garantiert öfter auf deinem Speiseplan landen. Ich freue mich riesig, wenn du das Rezept ausprobierst. Erzähl mir gerne in den Kommentaren, wie es dir geschmeckt hat!

Wiederverwendbare Dauerbackfolie

Wer regelmäßig Cloud Bread bäckt, spart mit einer wiederverwendbaren Dauerbackfolie jede Menge Backpapier und tut der Umwelt etwas Gutes.

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Die Mama kocht

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Häufig gestellte Fragen

Was ist Cloud Bread eigentlich?

Cloud Bread (auf Deutsch Wolkenbrot) ist ein mehlfreies Fladenbrot aus Eiweiß, Eigelb, Frischkäse und Backpulver. Durch den steif geschlagenen Eischnee bekommt es seine charakteristische luftig-wolkige Textur. Es enthält fast keine Kohlenhydrate und ist von Natur aus glutenfrei.

Warum wird mein Cloud Bread nach dem Backen flach?

Das häufigste Problem ist, dass der Eischnee nicht steif genug war oder beim Unterheben zu viel Luft verloren hat. Achte darauf, dass die Schüssel absolut fettfrei ist, schlage den Eischnee wirklich fest und hebe ihn nur vorsichtig mit einem Teigschaber unter, niemals rühren.

Kann ich Cloud Bread auch ohne Frischkäse machen?

Ja, du kannst den Frischkäse durch griechischen Joghurt, Quark oder Hüttenkäse ersetzen. Die TikTok-Variante verzichtet komplett auf Frischkäse und verwendet stattdessen Zucker und Speisestärke für eine süße Meringue-Version. Das Ergebnis ist etwas anders in der Textur, aber ebenfalls lecker.

Ist Cloud Bread wirklich Low Carb?

Ja, Cloud Bread enthält pro Fladen nur etwa 1 bis 2 Gramm Kohlenhydrate und circa 35 bis 45 Kalorien. Zum Vergleich: Eine Scheibe Weizenbrot hat etwa 15 Gramm Kohlenhydrate und 75 Kalorien. Cloud Bread ist damit ideal für kohlenhydratarme Ernährungsformen wie Keto oder Atkins.

Wie lange hält sich Cloud Bread?

Im Kühlschrank hält sich Cloud Bread in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage. Du kannst die Fladen auch einfrieren, einzeln in Frischhaltefolie gewickelt halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Aufwärmen einfach kurz in den Toaster oder für 3 bis 4 Minuten bei 150 °C in den Ofen geben.

Warum heißt es Cloud Bread und Oopsie Bread?

Der Name Oopsie Bread entstand 2008, als die Bloggerin Jamie von Your Lighter Side versehentlich Frischkäse statt Hüttenkäse für die Atkins-Revolution-Rolls verwendete. Das fluffige Ergebnis nannte sie Oopsie Bread. Auf Social Media wurde das Rezept später als Cloud Bread bekannt, der Name beschreibt die wolkig-leichte Textur.

Ist Cloud Bread für Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet?

Ja, Cloud Bread ist von Natur aus glutenfrei, da es kein Mehl enthält. Es besteht ausschließlich aus Eiern, Frischkäse, Backpulver und Salz. Achte nur darauf, dass dein Backpulver ebenfalls glutenfrei ist, die meisten handelsüblichen Backpulver in Deutschland sind das bereits.

Kann ich Cloud Bread auch vegan zubereiten?

Das ist schwierig, da Eier die Hauptzutat sind und der Eischnee die Textur ausmacht. Es gibt vegane Varianten mit Aquafaba (Kichererbsenwasser) als Eischnee-Ersatz, das Ergebnis ist allerdings deutlich weniger stabil und schmeckt anders. Für ein veganes Low-Carb-Brot sind andere Rezepte wie Mandelmehl-Fladenbrot besser geeignet.